Asiatische Tigermücke: So können Sie sich schützen | Weather.com
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Wie kann man sich vor der Asiatischen Tigermücke schützen?

Um sich gegen die Asiatische Tigermücke zu schützen, kann man mehrere Dinge tun.

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Die unter Umständen krankheitserregende invasive Asiatische Tigermücke ist in Deutschland heimisch. Die erste Asiatische Tigermücke wurde in diesem Jahr bereits im Februar gemeldet. Doch wie kann man sich gegen die kleinen Tiere schützen?

Brutstätten verhindern

Das Gesundheitsministerium kennt dafür mehrere Möglichkeiten. Die wirkungsvollste ist es, ihnen die Brutstätten zu nehmen. Die Tiere können schon in geringen Wassermengen brüten. Deshalb gilt unter anderem:

  • Wasseransammlungen zum Beispiel in Untersetzern vermeiden und Regentonnen abdecken.
  • Wasser in Vogeltränken und Planschbecken regelmäßig austauschen.
  • Ungenutzte Blumenvasen zum Beispiel auf Friedhöfen auf den Kopf stellen.
  • Regenrinnen mehrmals im Jahr von Laub befreien, damit sich kein Wasser staut.
  • Sollte dies nicht helfen, kann mit fachlicher Beratung biologisches Bekämpfungsmittel eingesetzt werden.

Die Tigermücke trägt Krankheitserreger dem Gesundheitsministerium zufolge nicht von Natur aus in sich, sondern muss sie über Infizierte erst selbst aufnehmen. Eingefangene Mücken können für ein Monitoring an das Dezernat Klimawandel des Ministeriums geschickt werden, alternativ können Fotos von ihnen per Mail übermittelt werden.

Potenzieller Überträger von Krankheiten

Die kleine, schwarz-weiß gestreifte Mücke kann den Angaben zufolge potenziell Krankheitserreger wie das Dengue-, das Chikungunya- oder das Zika-Virus übertragen. Ursprünglich stammen die Tiere aus Südostasien und wurden durch den globalen Waren- und Reiseverkehr verschleppt. In Deutschland wurden sie dem Ministerium zufolge erstmals an der deutsch-schweizerischen Grenze im Jahr 2007 nachgewiesen.

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