Alaska: 15-Jähriger klammert sich tagelang an havariertes Boot | Weather.com
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Alaska: 15-Jähriger klammert sich tagelang an havariertes Boot

Zwei Männer und ein Teenager brechen mit einem Fischerboot in Alaska zu einer Tour auf. Als sie nicht wie geplant zurückkehren, beginnt die Suche. Nicht alle können gerettet werden.

Moment der Rettung: Der Teenager kniet auf dem umgekippten Fischkutter. Fast drei Tage hatte der 15-Jährige so in der eiskalten Beringsee ausgehalten.
(Carlos Alexis Escartin/Carlos Alexis Escartin via AP/dpa)

Ein 15-Jähriger hat sich nach einer Havarie in der eiskalten Beringsee im US-Bundesstaat Alaska tagelang auf dem umgekippten Boot über Wasser gehalten. Der Teenager sei in dieser Woche von einem Fischerboot gerettet worden, teilte die US-Küstenwache mit. Ein Bruder und ein Cousin des Jungen, beide Mitte 30, kamen bei der Havarie ums Leben.

Drei Tage an das umgekippte Boot geklammert

Der Teenager habe sich beinahe drei Tage lang an das havarierte kleine Boot geklammert, teilte der Kapitän des Fischerboots, Adam White, dem Sender KTUU-TV in Anchorage mit. „Das ist ein ganz schön tougher Junge.“ Videoaufnahmen von der Rettung zeigten den 15-Jährigen in einer knallgelben Jacke knieend auf dem umgekippten Boot. Laut Küstenwache war er unterkühlt.

Die Rettung des Jungen erfolgte den Angaben zufolge nahe St. Lawrence Island, einer abgelegenen Insel Alaskas, die näher an Russland als am Festland der USA liegt. Nach Angaben der Küstenwache hatte die dreiköpfige Gruppe die Insel am Freitag verlassen und hätte am Sonntag zurückkehren sollen. Am Montag wurde dann eine Suche mit Flugzeugen und Hubschraubern der Küstenwache eingeleitet.

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