Wintersturm in den USA: Bittere Kälte fordert Todesopfer | Weather.com
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Wintersturm in den USA: Bittere Kälte fordert Todesopfer

Die grimmige Kälte behält große Teile des Landes im Griff.

25.01.2026, USA, New York: Fahrzeuge fahren über eine verschneite Straße am Times Square. Ein heftiger Wintersturm zieht derzeit mit klirrender Kälte, Schnee und Eis über große Teile der USA.
(Foto: Christina Horsten/dpa)

Die Zahl der Todesopfer des bitterkalten Winterwetters in den USA ist auf mindestens 42 gestiegen. In Texas brachen drei Brüder im Alter von sechs, acht und neun Jahren durch das Eis eines zugefrorenen Teichs, wie der Sheriff von Fannin County, Cody Shook, am Dienstag mitteilte. Ersthelfer hätten die beiden Älteren noch ins Krankenhaus gebracht. Doch die Ärzte hätten ihnen nicht mehr helfen können. Der Sechsjährige sei später tot im Wasser gefunden worden.

New York City: 38 Zentimeter Schnee am Montag

In New York City stieg die Zahl der in der Winterkälte entdeckten Toten nach Angaben der Behörden auf zehn. Einige von ihnen waren obdachlos. Allein am Montag fielen in der Stadt bis zu 38 Zentimeter Schnee. Der Schulbetrieb wurde eingestellt. Bürgermeister Zohran Mamdani sagte, die Stadt schicke zusätzliche Sozialarbeiter, öffne neue Wärmestuben und weise Krankenhäuser an, Entlassungen zu beschränken, "um sicherzustellen, dass Menschen, die nirgendwo hin können, im Warmen bleiben."

Am Dienstagmorgen (Ortszeit) waren laut der Webseite poweroutage.com landesweit noch mehr als 500.000 Haushalte ohne Strom, die meisten davon im Süden der USA. Im Norden von Mississippi und in Teilen von Tennessee zerrissen Stromleitungen unter dem Gewicht von Eisschichten aus gefrierendem Regen, was für weitreichende Stromausfälle sorgte.

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In den Bundesstaaten Ohio und Massachusetts wurden jeweils zwei Menschen von Schneepflügen erfasst, teilten die Behörden mit. In Texas und Arkansas kam es zu schweren Rodelunfällen, bei denen jeweils zwei Jugendliche getötet wurden. In Kansas berichteten die Behörden vom Tod einer 28-jährigen Frau, deren Leiche von Spürhunden der Polizei unter Schnee entdeckt worden sei, nachdem sie zuletzt beim Verlassen einer Bar gesehen worden sei.

Die von Schnee und Eis betroffenen Gegenden in den USA müssen sich auf weitere Kälte einstellen. Laut nationalem Wetterdienst galt für Teile von Ost-Texas bis zum Westen des US-Bundesstaats Pennsylvania am Dienstag eine Warnung vor extremer Kälte mit Temperaturen von bis zu minus 29 Grad Celsius.

Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, gab Einwohnerinnen und Einwohnern zu bedenken, dass schon zehn Minuten im Freien unter Umständen zu Unterkühlung führen könnten.

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