Arctic Outbreak beschert Florida neue Kälterekorde | Weather.com
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Arctic Outbreak beschert Florida neue Kälterekorde

Der Winter will nicht aufgeben. Ein erneuter arktischer Kälteeinbruch beschert Florida und weiten Teilen der USA neue Kälterekorde.

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Ein arktischer Kälteeinbruch hat den Süden der USA erreicht und beschert Florida die kältesten Temperaturen seit mindestens 15 Jahren. Die Auswirkungen des Arctic Outbreaks sind in weiten Teilen des Südostens und der mittleren Ostküste spürbar, während der Nordosten weiterhin unter einer anhaltenden Kältewelle leidet.

Florida: Kein Winterparadies mehr

Florida, bekannt als Zufluchtsort vor kalten Wintern, erlebt derzeit eine frostige Ausnahme. Die eisige Luft stammt direkt aus der kanadischen Arktis und hat eine Strecke von rund 4000 Kilometern zurückgelegt. Zahlreiche Kälterekorde wurden bereits gebrochen, und weitere sind zu erwarten.

  • Am Montagmorgen sanken die Temperaturen in Vero Beach auf fast -4 Grad. Die frostigen Nächte könnten erhebliche Schäden die Zitrus- und Beerenkulturen in Zentralflorida bedeuten.
  • Auch Südflorida bleibt nicht verschont: In Miami wurden Temperaturen von 1,6 Grad gemessen – ein Wert, der zuletzt im Januar 2010 verbucht wurde.
  • Durch den Windchill-Effekt fielen in Nord- und Zentralflorida die Temperaturen auf gefühlte einstellige Werte, während in Südflorida das Thermometer -6 Grad anzeigte.
Eisige Luftmassen haben sich von Kanada aus 4000 Kilometer weit bis nach Florida ausgebreitet.
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Eisige Luftmassen haben sich von Kanada aus 4000 Kilometer weit bis nach Florida ausgebreitet.

Neue Kälterekorde in Florida

Am Sonntagmorgen wurden in Florida mehrere Kälterekorde gebrochen:

  • Daytona Beach verbuchte mit -5 Grad einen neuen Februar-Rekord.
  • In Melbourne an der Ostküste Floridas zeigte das Thermometer -4 Grad an, ebenfalls ein Februar-Rekord.
  • In Miami wurde bei 1,5 Grad ein neuer Tagesrekord verbucht.
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Südosten der USA ebenfalls betroffen

Die eisigen Temperaturen haben auch den Südosten der USA fest im Griff. Städte wie Charleston und New Orleans verzeichnen Tiefstwerte um -6 Grad. Selbst die Tageshöchstwerte bleiben vielerorts unter dem Gefrierpunkt.

Anhaltende Kältewelle im Nordosten

Im Nordosten der USA hält die extreme Kälte an. New York City könnte die längste Kältewelle seit acht Jahren erleben. Dort droht an bis zu elf Tagen in Folge Tageshöchstwerte unter dem Gefrierpunkt. Washington D.C. erlebt eine ähnliche Situation mit einer neun Tage andauernden Frostperiode – die längste seit 1989.

Winter bleibt - vorerst keine Entspannung

Die Temperaturen könnten sich nach dem 2. Februar kurzzeitig erholen, doch weitere Kälteeinbrüche aus Kanada werden erwartet. Während der Osten der USA friert, bleibt der Westen überdurchschnittlich.

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