USA: Wind facht Waldbrände an | Weather.com
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USA: Starkwinde facht Waldbrände an – Hunderttausende ohne Strom

Starke Winde haben in den USA eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Darüber hinaus erschwerten sie den Kampf gegen Waldbrände.

12. März 2026: Feuerwehrleute aus Malcolm und Lincoln bekämpfen einen Waldbrand in Denton, Nebraska. (Kenneth Ferriera/Omaha World-Herald via AP)
12. März 2026: Feuerwehrleute aus Malcolm und Lincoln bekämpfen einen Waldbrand in Denton, Nebraska.
(Kenneth Ferriera/Omaha World-Herald via AP)

Starke Winde haben in den US-Bundesstaaten Ohio, Pennsylvania und Michigan den Alltag von Hunderttausenden Menschen durcheinandergewirbelt. Am Samstagnachmittag (Ortszeit) waren rund 346.000 Kunden als Folge des Unwetters ohne Strom, wie aus Daten der Webseite PowerOutage.us hervorging. Die Starkwinde zogen von der Region der Großen Seen (Great Lakes) ostwärts und hinterließen dabei umgestürzte Bäume und erhebliche Sachschäden.

Der Wind riss in New Franklin in Ohio das Vordach einer Tankstelle herunter und brachte in Baldwin in Pennsylvania ein Schild eines Autoteilegeschäfts zu Fall. Von Cleveland bis Pittsburgh stürzten Bäume und große Äste in oder auf Häuser und Autos. Das Dach eines Schulgebäudes im Chicagoer Vorort Niles im Bundesstaat Illinois wurde durch Böen massiv beschädigt.

Starkwinde fachten auch mehrere Waldbrände in einem großen Gebiet aus Weideland und Grasflächen in Nebraska an. Dabei kam im Bezirk Arthur County ein Mensch ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Bisher hat das sogenannte Morrill-County-Feuer in Nebraska eine Fläche von rund 1900 Quadratkilometern in vier Bezirken niedergebrannt. Mindestens zwölf Gebäude wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaats zerstört.

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