Tief überzieht Europa mit Schnee und Unwettern | Weather.com
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Tief Deborah überzieht weite Teile Europas mit Schnee und Unwettern

Tief Deborah zieht in den nächsten Tagen über Südeuropa und bringt Schnee, heftige Regenfälle und auch Sturmwinde.

Ein Tief sorgt jetzt für heftigen Regen und auch nochmal Schnee von Mitteleuropa und dem Alpenraum bis zum Balkan.
Ein Tief sorgt jetzt für heftige Niederschläge von Mitteleuropa und dem Alpenraum bis zum Balkan. Hier zu sehen sind die summierten Niederschlagsmengen bis Sonntag.

Eine markante Kaltfront hat am Mittwoch Deutschland erreicht und uns nochmal Winterwetter beschert. Zudem kam es zu einem spürbaren Temperatursturz. Mit der Kaltfront hat sich ein kräftiges Tief namens Deborah entwickelt, das noch weite Teile Europas mit Schnee und Unwettern überzieht.

Bis zu 1 Meter Neuschnee in den Alpen

Bereits am Mittwoch verlagerte sich Tief Deborah in Richtung Alpen und sorgt dort für intensive Schneefälle. Besonders betroffen ist die Schweiz: Innerhalb kurzer Zeit fällt in den Alpen bis zu 1 Meter Neuschnee. Hier kann es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Lawinengefahr steigt mit dem Neuschnee

Auch für die Wintersportler in den Alpen ist Vorsicht geboten: Mit dem vielen Neuschnee steigt auch die Lawinengefahr deutlich an. Deshalb sollte man keine Ausflüge abseits der gesicherten Pisten unternehmen.

Winterwetter verlagert sich nach Italien

Inzwischen zieht Tief Deborah weiter nach Südosten und auch das Winterwetter verlagert sich. In Italien breiten sich die Schneefälle bis in den Apennin aus, örtlich kann es sogar in tieferen Lagen nochmal schneien.

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Danach erreicht das Tief den Balkan: Auch in Kroatien und Albanien sind nochmal Schneefälle möglich – für die Jahreszeit eher selten.

Tief Deborah bringt viel Regen nach Griechenland

Zum Wochenende wandert der Schwerpunkt des Tiefs noch weiter nach Südosten. In Griechenland drohen dann kräftige Regenfällen, teils auch Gewitter und stürmische Böen. Lokal kann der Regen auch unwetterartig ausfallen.

Deborah sorgt für hohe Wellen vor Mallorca

Auch auf Mallorca macht sich das Tief bemerkbar: Starker Wind sorgt dort für hohe Wellen. An den Küsten kann es dadurch zu gefährlicher Brandung kommen.

Erst im Laufe der kommenden Woche entspannt sich die Wetterlage wieder. Das Tief schwächt sich zunehmend ab, während sich von Westen her wieder stabilere Luftmassen durchsetzen.

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