Texas: Überschwemmungen nach Starkregen | Weather.com
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Starkregen und Tornado: Überschwemmungen in Texas

Nach heftigen Regenfällen stehen Straßen in Texas unter Wasser. Mehrere Menschen mussten gerettet werden. Für einige Gebiete galten Warnungen vor potenziell gefährlichen Sturzfluten.

14. Juli 2026: Auf diesem vom Texas Parks and Wildlife Department zur Verfügung gestellten Foto sind Wildhüter zu sehen, die im Uvalde County in Texas, durch das Hochwasser waten. (Texas Parks and Wildlife Department via AP)
14. Juli 2026: Auf diesem vom Texas Parks and Wildlife Department zur Verfügung gestellten Foto sind Wildhüter zu sehen, die im Uvalde County in Texas, durch das Hochwasser waten.
(Texas Parks and Wildlife Department via AP)

Nach weiteren Regenfällen hat sich die Lage in den Hochwassergebieten im US-Bundesstaat Texas verschärft. Einsatzkräfte retteten am Donnerstagmorgen (Ortszeit) noch vor Sonnenaufgang Menschen aus den Wassermassen. In der Stadt Kerrville in der Region Texas Hill forderten die Behörden die Einwohner auf, in den obersten Stockwerken ihrer Häuser Schutz zu suchen. Auch Tornadowarnungen wurden ausgegeben.

"Begeben Sie sich sofort in höheres Gelände", warnten Meteorologen. Der Nationale Wetterdienst in San Antonio meldete, eine lebensgefährliche Flutwelle rase denselben Fluss hinab, der bereits vor einem Jahr Auslöser verheerender Überschwemmungen war. Damals kamen in einem Ferienlager etliche Kinder und Betreuer ums Leben.

Der Nationale Wetterdienst meldete zudem einen Tornado im Nordwesten von San Antonio. Nach Angaben örtlicher Behörden entstanden dabei Schäden an Gebäuden.

Höchststand wie bei katastrophaler Überschwemmung erwartet

Die Katastrophenschutzbehörde im Landkreis Uvalde gab ebenfalls die Anweisung heraus, im Haus zu bleiben und Schutz zu suchen. Alle wichtigen Fernstraßen und viele innerstädtische Straßen seien wegen Überschwemmungen und überfluteter Fahrbahnen gesperrt, hieß es. Es lagen zunächst keine Meldungen über Todesopfer oder Verletzte infolge der Überschwemmungen vor.

Der Wetterdienst teilte mit, innerhalb von zwei Tagen seien in Texas Hill 25 bis 50 Zentimeter Regen gefallen, davon 20 Zentimeter innerhalb von nur zwei Stunden am Donnerstagmorgen. Ein Messpunkt knapp 16 Kilometer von Kerrville entfernt zeigte, dass der Fluss an dieser Stelle innerhalb von vier Stunden um 9,70 Meter angestiegen war. Nach Angaben des Wetterdienstes wurde erwartet, dass der Wasserstand einen Höchststand erreicht, der dem der katastrophalen Überschwemmung vom 4. Juli 2025 vergleichbar ist.

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