Flut in Texas fordert Tote | Weather.com
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Flut in Texas fordert Tote: Gefahr noch nicht vorüber

Die Stadt Uvalde wird überflutet, und Rettungskräfte setzen Boote ein, um Menschen zu retten. Der Wetterdienst warnt vor einer lebensgefährlichen Flutwelle auf demselben Fluss, an dem sich bereits vor einem Jahr eine Katastrophe ereignete.

ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des Credits

16.07.2026, USA, Stonewall: Menschen stehen zusammen und beobachten, wie der Perdenales River die Ranch Road 1623 überflutet. (Mikala Compton/Austin American-Statesman/AP/dpa)
16.07.2026, USA, Stonewall: Menschen stehen zusammen und beobachten, wie der Perdenales River die Ranch Road 1623 überflutet.
(Mikala Compton/Austin American-Statesman/AP/dpa)

Nach weiteren Regenfällen hat sich die Lage in den Hochwassergebieten im US-Bundesstaat Texas verschärft. Einsatzkräfte retteten am Donnerstagmorgen (Ortszeit) noch vor Sonnenaufgang Menschen aus den Wassermassen. Gouverneur Greg Abbott teilte mit, mindestens zwei Menschen seien ums Leben gekommen. Abbott zufolge war eines der Opfer mit einem Fahrzeug auf einer überfluteten Straße unterwegs und wurde nahe Uvalde von den Wassermassen mitgerissen. Das zweite Opfer starb im Landkreis Kerr. Die Behörden gaben Tornadowarnungen heraus.

"Begeben Sie sich sofort in höheres Gelände", warnten Meteorologen, während die Pegel in den Flüssen rasch anstiegen. Der Nationale Wetterdienst in San Antonio meldete, eine lebensgefährliche Flutwelle rase denselben Fluss hinab, an dem es bereits vor einem Jahr zu verheerenden Überschwemmungen gekommen war. Damals kamen in einem Ferienlager etliche Kinder und Betreuer ums Leben. Insgesamt wurden mehr als 100 Menschen getötet.

Ein Messpunkt knapp 16 Kilometer von Kerrville entfernt zeigte, dass der Fluss an dieser Stelle innerhalb von vier Stunden um 9,70 Meter angestiegen war.

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16.07.2026, USA, Stonewall: Menschen stehen zusammen und beobachten, wie der Perdenales River die Ranch Road 1623 überflutet. (Mikala Compton/Austin American-Statesman/AP/dpa)
16.07.2026, USA, Stonewall: Menschen stehen zusammen und beobachten, wie der Perdenales River die Ranch Road 1623 überflutet.
(Mikala Compton/Austin American-Statesman/AP/dpa)

Zahlreiche Straßen gesperrt

Die Katastrophenschutzbehörde im Landkreis Uvalde gab ebenfalls die Anweisung heraus, im Haus zu bleiben und Schutz zu suchen. Alle wichtigen Fernstraßen und viele innerstädtische Straßen seien wegen Überschwemmungen und überfluteter Fahrbahnen gesperrt, hieß es.

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Insgesamt waren nach Angaben von Gouverneur Abbott mehr als 2.000 Rettungskräfte im Einsatz. Sie hätten bereits mehr als 200 Menschen gerettet, sagte er.

Menschen aus Fahrzeugen gerettet

In der Nacht wurde die Stadt Uvalde überflutet und war mit dem Auto oder zu Fuß nicht mehr erreichbar. "Im Moment gibt es keinen Weg in die Stadt. Die ganze Nacht über fanden Rettungsaktionen statt", sagte Polizeisprecherin Juli Alvarado. Mehrere in ihren Fahrzeugen eingeschlossene Personen seien gerettet worden.

Die Rettungsdienste in Uvalde setzten Boote ein und wollten mit Tagesanbruch Hubschrauber starten lassen. Die ganze Nacht über gingen Meldungen auf Mobiltelefonen ein, die vor Sturzfluten in den Morgenstunden warnten.

Historische Pegelstände erwartet

Der Wetterdienst teilte am Donnerstag mit, dass im Landkreis Uvalde in den vergangenen drei Tagen bis zu 740 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen seien. Die Region war im vergangenen Jahr vom schlimmsten Hochwasser verschont geblieben. Andere Gebiete verzeichneten demnach rund 300 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Der Gouverneur warnte, dass in den am stärksten betroffenen Regionen bis Freitag weitere Regenfälle erwartet würden. Die Gefahr sei noch nicht vorüber. Einige Flüsse könnten historische Pegelstände erreichen.

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