Afghanistan: Tote bei Sturzfluten | Weather.com
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Mindestens 23 Tote bei Sturzfluten in Afghanistan

In Afghanistan hat extremes Wetter mehrere Tote gefordert. Über 20 Menschen starben in Sturzfluten – Rettungsarbeiten dauern an.

21. Juli 2026: Anwohner und Rettungskräfte begutachten Gebäude, die durch schwere Überschwemmungen in der östlichen Provinz Nuristan in Afghanistan beschädigt wurden (AP Photo/Wahidullah Kakar)
21. Juli 2026: Anwohner und Rettungskräfte begutachten Gebäude, die durch schwere Überschwemmungen in der östlichen Provinz Nuristan in Afghanistan beschädigt wurden
(AP Photo/Wahidullah Kakar)

Schwere Sturzfluten haben im Osten Afghanistans mindestens 23 Menschen das Leben gekostet. Rettungskräfte suchten am Dienstag in den Trümmern von Siedlungen in der Provinz Nuristan nach mehr als 100 Vermissten. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, 80 Menschen seien durch die Fluten vom Montag verletzt worden. Etliche Gebäude seien eingestürzt, unter anderem in der Provinzhauptstadt Parun.

Meteorologen des Ministeriums für Verkehr und Zivilluftfahrt sagten weiteren Starkregen, Gewitter, heftige Windböen und Sturzfluten in zehn der 34 Provinzen des Landes voraus. Das Ministerium forderte die Bevölkerung auf, Flussufer und andere hochwassergefährdete Gebiete zu meiden.

Häufig extreme Wetterereignisse in Afghanistan

Afghanistan ist besonders anfällig für extreme Wetterereignisse: Schnee und Starkregen lösen Sturzfluten aus, bei denen oft Dutzende oder sogar Hunderte Menschen ums Leben kommen.

Im Frühjahr 2024 starben mehr als 300 Menschen bei solchen Sturzfluten. Anfang dieses Jahres kamen mindestens 110 Menschen durch großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche in mehreren Teilen des Landes ums Leben.

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