Indien: 50 Tote bei Überschwemmungen | Weather.com
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Indien: 50 Tote bei Überschwemmungen

Heftige Regenfälle im indischen Assam haben das Land unter Wasser gesetzt. Betroffen sind mehr als 1,1 Millionen Menschen. Die Lage ist angespannt.

Indien, Guwahati: Ein Mann watet durch das Hochwasser, während Angehörige der State Deserter Response Force (SDRF) auf einem Boot unterwegs sind, um nach heftigen Monsunregenfällen Betroffene zu retten.
(dpa)

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach heftigen Monsunregenfällen sind seit Mitte Juli im nördlichen indischen Bundesstaat Assam mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl nannte ein Beamter des Katastrophenschutzes des Bundesstaats. Der Regierungschef Assams, Himanta Biswa Sarma, sprach auf der Plattform X von einer anhaltend düsteren Situation.

Dutzende Menschen gelten als vermisst

Fast 1,1 Millionen Menschen in über 2.000 Dörfern sind laut Sarma von den Überschwemmungen betroffen. Mehr als 41.000 Personen lebten aktuell in Notunterkünften. Mit dem indischen Militär werde er darüber beraten, wie alle Menschen, die noch in Überschwemmungsgebieten lebten, erreicht werden können. Dutzende von Personen gelten in den Gebieten als vermisst.

85 Prozent des Jahresniederschlags fällt auf die Monsunzeit

Die Regenfälle führten dazu, dass der etwa 2.900 Kilometer lange Fluss Brahmaputra in seinem Verlauf durch Assam über die Ufer trat. Nach Angaben der lokalen Regierung entfallen 85 Prozent des Jahresniederschlags auf die Monsunzeit. Die sommerliche Monsunsaison dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Jedes Jahr sterben dabei Hunderte Menschen unter anderem bei Erdrutschen und Überschwemmungen. Auch die Schäden sind oft groß. Gleichzeitig ist der Regen für die Landwirtschaft in der Region aber auch lebenswichtig.

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