Unwetter in der Schweiz: Hagel verletzt 40 Menschen | Weather.com
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Unwetter in der Schweiz: 40 Menschen durch Hagel verletzt

Eine Sturmfront ist durch die Schweiz gefegt. Das Unwetter sorgt für Schäden und Verletzte.

02.06.2026, Schweiz, Bern: Ein Radfahrer faehrt Fahrrad waehrend einer kurzen Gewitterzelle, vor dem Bernabrunnen vor dem Bundeshaus West. (Anthony Anex/KEYSTONE/dpa)
02.06.2026, Schweiz, Bern: Ein Radfahrer faehrt Fahrrad waehrend einer kurzen Gewitterzelle, vor dem Bernabrunnen vor dem Bundeshaus West.
(Anthony Anex/KEYSTONE/dpa)

Ein heftiges Unwetter ist über Teile der Schweiz gezogen und hat erhebliche Schäden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Kanton Zürich rund 40 Personen durch Hagel verletzt, die Mehrheit davon waren Kinder. Mehrere Verletzte mussten demnach in Kliniken behandelt werden.

Auch die West- und Nordwestschweiz waren von der Sturmfront betroffen, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Unter anderem wurde der Zugverkehr auf der Strecke von Biel nach Olten unterbrochen.

Der Wetterdienst SRF Meteo zählte innerhalb kurzer Zeit rund 46.000 Blitze und meldete zwei geografische Bänder mit starken Hagel-Niederschlägen, die sich von der Region Basel zum Bodensee hinzogen. Örtlich hätten die Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern gehabt, hieß es. Im Kanton Schaffhausen seien Windböen in Geschwindigkeiten von bis zu 142 Kilometern pro Stunde gemessen worden.

28.08.2026, Schweiz, Bülach: Blick auf eine beschädigte Hausfassade und Rollläden, nach einem heftigen Unwetter mit Hagel. (Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa)
28.08.2026, Schweiz, Bülach: Blick auf eine beschädigte Hausfassade und Rollläden, nach einem heftigen Unwetter mit Hagel.
(Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa)

Betonmasten zu Boden gedrückt, Lastwagen umgeweht

Im Kanton Aargau drückte der Sturm vier massive Betonmasten der Hochspannungsleitung zu Boden, wie der Sender SRF berichtete. Auf der Autobahn A1 wurde demnach ein Lastwagen umgeweht. Der Fahrer konnte unverletzt aus dem zerstörten Fahrzeug aussteigen.

Stark betroffen war auch der Kanton Solothurn. Das Gewitter habe den Kanton ziemlich heftig heimgesucht, sagte eine Sprecherin der Solothurner Kantonspolizei. Am Vormittag seien weit über 200 Schadensmeldungen eingegangen. Eine Frau wurde von einem umstürzenden Baum schwer verletzt.

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