Unwetter in Italien: Wasser in den Uffizien | Weather.com
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Heftige Unwetter in Italien: Regen topft in Uffizien von der Decke

Bei heftigen Unwettern ist in die weltberühmten Uffizien Regenwasser eingedrungen.

Über Italien kommt es derzeit immer wieder zu Unwettern.

Heftige Gewitter und Starkregen haben in Italien am Donnerstag für Überschwemmungen und Verkehrschaos gesorgt, das berichtet die italienische Zeitung "Leggo". Die ernste Wetterlage blieb auch zum Ende der Woche bestehen: Für mehrere Regionen galten am Freitag Unwetterwarnungen.

Regen tropft in Uffizien-Saal

Am Donnerstagnachmittag waren in Florenz innerhalb einer Stunde mehr als 45 Millimeter Regen gefallen. Dabei war in Florenz Wasser in das weltberühmte Kunstmuseum, die Uffizien, eingedrungen. Unter einem Oberlicht tropfte Wasser in einen Saal, in dem sieben Gemälde aus dem 17. Jahrhundert hingen. Unter ihnen war auch das berühmte Bild "Bachhus" des italienischen Barockmeisters Caravaggio.

Das Ölgemälde blieb nach Angaben der Uffizien unbeschädigt. Auch bei den anderen sechs Kunstwerken stellten Experten nach dem Wetterereignis keine Schäden fest.

Rund 30 Kilometer von den Uffizien entfernt – in der Stadt Empoli – führten die Regenfälle ebenfalls zu Chaos: Autos wurden dort in den Fluten eingeschlossen und Geschäfte überflutet.

Auch im Norden schwere Unwetter

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Die Unwetter beschränkten sich jedoch nicht allein auf die Toskana. In Como führten heftige Regenfälle in der Nacht zum Donnerstag laut "Leggo" zu Erdrutschen und Geröll auf Verkehrswegen. Auch der Zugverkehr war dort betroffen.

Im Friaul-Julisch Venetien wurden unter anderem aus Latisana, Lignano Sabbiadoro, Pordenone, Triest und Udine Überschwemmungen gemeldet. Sturm und Regen ließen zudem zahlreiche Bäume und Äste umstürzen. In den Marken sorgten überflutete Unterführungen und umgestürzte Bäume im Verkehr für Einschränkungen.

Am Freitag drohen weitere schwere Gewitter

Die Unwetterlage ist noch nicht vorbei. Am Freitag breiten sich die Gewitter weiter nach Süden aus. Für zwölf Regionen Italiens wurde zumindest teilweise eine gelbe Wetterwarnung ausgegeben. Betroffen sind nach Angaben der italienischen Behörden unter anderem die Lombardei, Marken, Umbrien, Latium, Teile der Toskana sowie Gebiete in Abruzzen, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata, Sizilien und Sardinien.

Nach dem Unwetter zeichnet sich Wetterberuhigung ab

Ein Lichtblick: Für die kommenden Tage deutet sich eine allmähliche Wetterberuhigung an. Im Norden Italiens kann sich der Hochdruckeinfluss bereits am Wochenende verstärken. Im Süden und auf den Inseln bleibt die Wetterlage dagegen zunächst noch wechselhafter.

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