Taifun trifft Tokio: Erdrutsche und Unwetter fordern Todesopfer | Weather.com
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Taifun trifft Tokio: Erdrutsche und Unwetter fordern Todesopfer

Taifun Dujuan hat in Japan mindestens vier Todesopfer gefordert, sechs Menschen werden vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen trafen vor allem den Großraum Tokio.

Das Foto, das aus einem Hubschrauber der Nachrichtenagentur Kyodo News aufgenommen wurde, zeigt Häuser in Miura in der Präfektur Kanagawa im Osten Japans, die nach den durch den Taifun Dujuan verursachten starken Regenfällen teilweise von einer Schlammlawine verschüttet wurden. dpa
Das Foto zeigt Häuser in Miura in der Präfektur Kanagawa im Osten Japans, die nach starken Regenfällen teilweise von einer Schlammlawine verschüttet wurden.
(kyodo/dpa)

In Japan haben mindestens vier Menschen durch den Taifun Dujuan ihr Leben verloren. Sechs Menschen wurden im Großraum der Hauptstadt Tokio vermisst gemeldet, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Zwar herrsche dort inzwischen vielerorts wieder sonniges Wetter, der Boden sei aber durch die starken Regenfälle noch aufgeweicht und berge die Gefahr weiterer Erdrutsche.

Der 25. Taifun der Saison hatte in Tokios Nachbarpräfekturen Chiba und Kanagawa Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. In Chiba starben drei Menschen infolge von Erdrutschen, wie lokale Medien berichteten.

Straßen stehen unter Wasser

Das Foto, das aus einem Hubschrauber der Nachrichtenagentur Kyodo News aufgenommen wurde, zeigt ein überflutetes Wohngebiet in Sakura in der Präfektur Chiba im Osten Japans nach starken Regenfällen, die durch den Taifun "Dujuan" verursacht wurden. (zu dpa: «Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun»)
Das Foto, das aus einem Hubschrauber der Nachrichtenagentur Kyodo News aufgenommen wurde, zeigt ein überflutetes Wohngebiet in Sakura in der Präfektur Chiba im Osten Japans nach starken Regenfällen, die durch den Taifun Dujuan verursacht wurden.
(kyodo/dpa)

Auch in Kanagawa kam eine Bewohnerin ums Leben, als ihr Haus von einem Erdrutsch getroffen wurde, durch den Schlamm in das Gebäude strömte. Dutzende Häuser in den beiden Präfekturen sowie der ebenfalls betroffenen Präfektur Ibaraki wurden beschädigt. Straßen standen unter Wasser. Auch der örtliche Bahn- und Flugverkehr war zum Teil zeitweise beeinträchtigt.

Der Taifun zog an Teilen der Ostküste vorbei, bevor er in nordöstliche Richtung über das Meer abzog. Heftige Niederschläge sorgen schon seit Wochen immer wieder für Schlagzeilen in dem Inselreich.

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