Unwetter an der Adria mit Sturm, Hagel, Orkanböen | Weather.com
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Unwetter an der Adria mit Sturm, Hagel und Orkanböen

Ein Kaltlufttropfen sorgt noch vor dem Wochenende für heftige Unwetter entlang der Adria.

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Während der Kaltlufttropfen Deutschland bereits in der Nacht zum Donnerstag überquert und verbreitet Regen sowie einzelne Gewitter bringt, richtet sich der Blick bereits auf Südosteuropa.

In der Nacht auf Freitag sorgt das Wetterphänomen über der Adria für teils heftige Unwetter. Neben Starkregen und Hagel drohen örtlich auch schwere Orkanböen. Besonders entlang der kroatischen Adriaküste ist Vorsicht geboten.

Kaltlufttropfen rückt bis zum Balkan vor

Auf seinem Weg überquert der Kaltlufttropfen auch Tschechien, Österreich und Ungarn und sorgt dort bereits für Niederschläge. Schließlich erreicht das Höhentief den Norden des Balkans. Dort trifft die kalte Luft in der Höhe auf das noch sehr warme Wasser der Adria. Die Wassertemperaturen liegen Ende September dort teilweise noch bei rund 25 Grad und liefern damit reichlich Energie für die Unwetter.

Schwere Unwetter über der Adria möglich

Bereits am frühen Donnerstagabend erreicht die mit dem Kaltlufttropfen verbundene Kaltfront den Nordbalkan. Dort bringt sie zunächst verbreitet Regen und einzelne Gewitter, die zuerst noch moderat ausfallen dürften.

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Später am Abend erreicht die Front die kroatische Adriaküste. Vor allem zwischen Istrien und Norddalmatien könnten sich dann die ersten kräftigen Gewitter bilden. Im weiteren Verlauf der Nacht können sich die Gewitter zu einem größeren Gewittersystem zusammenschließen. Auch einzelne Superzellen sind nicht ausgeschlossen.

Diese Gewitter ziehen anschließend entlang der Adria weiter nach Süden und erreichen in der Nacht schließlich auch die italienische Adriaküste im Bereich von Ancona. Am Freitagmorgen dürfte die Unwetterlage allmählich nachlassen. Die Gewitter schwächen sich ab und gehen zunehmend in länger anhaltenden Regen über.

Gewitter an der Adria: Welche Unwetter sind zu befürchten?

Zu den größten Risiken zählen zunächst Starkregen und Hagel. Örtlich sind erhebliche Regenmengen innerhalb kurzer Zeit möglich. Auch größerer Hagel kann bei besonders kräftigen Gewitterzellen nicht ausgeschlossen werden.

Besonders aufmerksam verfolgen Meteorologen jedoch die Windentwicklung. Einige Wettermodelle simulieren entlang der kroatischen Adriaküste zwischen Rijeka und Zadar schwere Sturmböen bis hin zu Orkanböen. Windspitzen von bis zu 125 km/h scheinen zumindest lokal möglich. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, wären vor allem Küstenbereiche, Häfen sowie der Schiffsverkehr betroffen. Die Wetterwarnungen sollte man deshalb genau im Blick behalten.

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