Hurrikan der höchsten Kategorie nimmt Mexiko ins Visier | Weather.com
Advertisement
Advertisement

Monster-Hurrikan Polo nimmt Mexiko ins Visier

Hurrikan Polo erreicht Kategorie 5 und bedroht Mexikos Küste mit Starkregen und Erdrutschen. Währenddessen steuert Tropensturm Nolo auf Hawaii zu.

This photo provided by NOAA shows Hurricane Polo strengthening in the Pacific Ocean off the coast of Mexico on Tuesday, Sept. 22, 2026. (NOAA via AP)
Im Satellitenbild zu sehen ist Hurrikan Polo, der auf Mexikos Küste zusteuert
(NOAA via AP)

Der Hurrikan Polo hat der mexikanischen Pazifikküste heftige Regenfälle und hohen Wellengang gebracht. Nach Prognosen soll der Sturm seine Stärke der Kategorie 5 zunächst beibehalten und in den kommenden Tagen entlang der Küste weiterziehen.

Der Hurrikan hatte sich erst am Montagmorgen gebildet und schon am Dienstag die Kategorie 5 erreicht. Zischenzeitlich schwächte er sich auf die Stufe 4 ab, ehe er wieder Kraft gewann. „Nach den bisherigen uns vorliegenden Informationen wird er die Küste nicht direkt erreichen“, sagte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum.

Das Auge des Hurrikans und die stärksten Winde sollten zwar voraussichtlich über dem Meer bleiben. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami könnten die Regenfälle jedoch lebensgefährliche Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen.

Mexiko ordnet Evakuierungen an

Advertisement

Die am stärksten durch Polo gefährdete Region ist ländlich und bergig, mit kleinen Touristenorten und Häfen. Die mexikanische Regierung hat für einige Gebiete Evakuierungen angeordnet und Notunterkünfte für die Betroffenen eingerichtet. Tausende Einsatzkräfte von Militär und Rotem Kreuz wurden in die Region entsandt.

Weiter westlich im Pazifik bewegte sich der Tropensturm Nolo etwa 500 Kilometer südlich von South Point im US-Bundesstaat Hawaii. Prognosen zufolge sollte er sich bis Donnerstagabend zu einem Hurrikan verstärken und sich bereits am Freitag der Hauptinsel Hawaii nähern. Für einen Teil der Insel wurde eine Hurrikan-Vorwarnung herausgegeben. Das Büro von Gouverneur Josh Green teilte mit, öffentliche Schulen sowie Behörden des Bundesstaates blieben bis Freitag geschlossen.

El Niño bremst Hurrikanaktivität im Atlantik

Die Hurrikansaison beginnt im Pazifik am 15. Mai, im Atlantik am 1. Juni - und endet jeweils am 30. November. Anders als im Pazifik hat sich im Atlantik in diesem Jahr bisher kein Hurrikan gebildet - so ruhig war die Saison dort seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund ist laut der US-Klimabehörde (Noaa) das diesmal besonders stark ausgeprägte Klimaphänomen El Niño.

Advertisement