Nach dem Glatteis ist vor dem Glatteis | Weather.com
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Nach dem Glatteis ist vor dem Glatteis

Glätte im Osten, Schneefälle im Nordosten - und deutlich ruhigeres Wetter im restlichen Teil Deutschlands.

02.02.2026, Berlin: Mit einer Eisschicht überzogen ist ein Gehweg am frühen Morgen in der Hauptstadt, im Hintergrund steht eine Frau an einer Bushaltestelle. Foto: Caroline Bock/dpa
02.02.2026, Berlin: Mit einer Eisschicht überzogen ist ein Gehweg am frühen Morgen in der Hauptstadt, im Hintergrund steht eine Frau an einer Bushaltestelle.
(Foto: Caroline Bock/dpa )

Nach einer kurzzeitigen Wetterberuhigung wird es in Teilen Deutschlands wieder glatt. "Nach dem Glatteis ist vor dem Glatteis", hieß es beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach. "Diesmal ist der Schauplatz über dem Osten Deutschlands", erklärte DWD-Meteorologe Thore Hansen. So würden in der Nacht zum Donnerstag von Tschechien her Niederschläge einsetzen, teils als Schnee, teils als gefrierender Regen. Gebietsweise müsse mit erheblicher Glätte gerechnet werden.

Nach Angaben des DWD halten die Niederschläge am Donnerstag im Osten an. Während es im Nordosten zunächst teils kräftige Schneefälle gibt, fällt ansonsten hauptsächlich Regen, der streckenweise zu Glatteis führt. Vor allem in Vorpommern seien bis in die Nacht zum Freitag anhaltend markante Neuschneemengen von 10 bis 15 Zentimeter in 12 bis 24 Stunden nicht ausgeschlossen, hieß es. Zudem könne es an den Küsten stürmische Böen geben.

Ruhigeres Wetter im Rest Deutschlands

Und wie sieht es in den anderen Teilen des Landes aus? Dort verlaufe das Wetter deutlich ruhiger, sagte Hansen. Die Höchstwerte liegen zwischen minus 2 Grad im Norden und bis zu 12 Grad im Breisgau.

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"Für die Nacht zum Freitag und den Freitag tagsüber gehen die Wettermodelle in ihrer Simulation allmählich auseinander", sagte der Meteorologe. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass der gefrierende Regen im Osten bis in den Vormittag zumindest gebietsweise anhalte.

Laut den aktuellen Prognosen fällt in der Nacht zum Freitag im äußersten Norden und Nordosten etwas Schnee, der allmählich nachlässt. Im Osten gibt es gebietsweise gefrierenden Regen mit Glatteis, im Südwesten und Westen kommt später etwas Regen auf, der lokal gefrieren kann.

Teils markante Glatteisgefahr im Nordosten

Im Laufe des Freitags solle aber Entspannung beim Wetter eintreten, sagte Hansen. Nach längerer Zeit klettern die Temperaturen auch im Norden und Osten zumindest knapp über die 0-Grad-Marke. Deutlich milder ist es weiterhin im Westen und Südwesten Deutschlands, dort werden 8 bis 11 Grad erreicht.

Am Samstag fallen aber im Norden, Osten und in der Mitte gebietsweise wieder Niederschläge, meist als Regen oder Sprühregen und teils als Schnee oder gefrierender Regen. Vor allem im Nordosten bestehe am Wochenende teils markante Glatteisgefahr, erklärte der DWD. Vom Westen in den Süden ist es laut der Vorhersage dagegen wechselnd bewölkt und weitestgehend niederschlagsfrei. Im Südwesten gibt es sogar längere sonnige Abschnitte.

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