Winter-Comeback in den Alpen – Unwettergefahr in Italien | Weather.com
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Wetter stellt sich in Europa um: Winter-Comeback in den Alpen – Unwettergefahr in Italien

Die Alpen erleben ein winterliches Comeback. Südlich davon brodeln heftige Unwetter über Italien.

Wetterkarte mit farbigen Niederschlagsflächen über Europa und einem Unwettersymbol südlich von Rom
Ein Unwettertief überzieht Italien am Wochenende mit Starkregen
(TWC)

In Europa steht in dieser Woche ein markanter Wetterumschwung bevor. Während in den Alpen noch einmal der Winter zurückkehrt und teils kräftiger Schneefall einsetzt, drohen in Teilen Italiens zum Wochenende heftige Unwetter mit Starkregen und Gewittern.

Schnee bis in tiefere Lagen in Westdeutschland

Zu Beginn der Woche zeigt sich die Umstellung zunächst in Westdeutschland. Schon in der Nacht von Montag auf Dienstag kann es vor allem in Nordrhein-Westfalen zeitweise bis in tiefere Lagen schneien. Im weiteren Tagesverlauf geht der Schneefall vielerorts wieder in Regen über. Auf den Straßen besteht regional Glättegefahr, da nasser Schnee und sinkende Temperaturen zu rutschigen Fahrbahnen führen können.

Winter-Comeback in den Alpen

Besonders deutlich macht sich der späte Wintereinbruch in den Alpen bemerkbar. Betroffen sind unter anderem das Allgäu, Teile Österreichs, Norditalien sowie die Schweizer Alpen. In höheren Lagen ist mit teils kräftigem Schneefall zu rechnen, lokal können sich bis zur Wochenmitte bis zu 25 Zentimeter Neuschnee ansammeln. Die Schneefallgrenze sinkt zeitweise deutlich ab, sodass auch mittlere Höhenlagen vorübergehend winterliche Verhältnisse erleben.

Schwierige Verhältnisse am Brennerpass

Am Brennerpass kann die Wetterlage ebenfalls kritisch werden. Dort sind winterliche Straßenverhältnisse mit glatten Fahrbahnen und eingeschränkter Sicht möglich. Autofahrer müssen insbesondere im Transitverkehr zwischen Österreich und Italien mit Behinderungen rechnen, etwa durch langsameren Verkehr oder kurzfristige Sperrungen einzelner Streckenabschnitte.

Polare Luftmassen bringen Kälte

Farbcodierte Wetterkarte von Europa mit einem weißen Pfeil, der von Nordwesten nach Mitteleuropa zeigt
Diese Woche fließt Polarluft ein und wir erleben wieder Frost
(TWC)
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Auslöser für die ungewöhnlich kalte Witterung sind polare Luftmassen, die nach Mitteleuropa strömen. Für die Jahreszeit liegen die Temperaturen deutlich unter den üblichen Werten. Erst zum Wochenende hin soll sich die Lage in den Alpen allmählich wieder beruhigen und das winterliche Intermezzo nachlassen.

Unwettergefahr verlagert sich nach Italien

Mit der Entspannung in den Bergen verlagert sich der Schwerpunkt des turbulenten Wetters jedoch weiter nach Süden. Bereits am Samstag zieht von Westen her ein Tiefdruckgebiet über Frankreich Richtung Mittelmeerraum. Vor allem in Mittelitalien drohen dann kräftige Regenfälle und Gewitter. Betroffen sind unter anderem Rom, die Toskana sowie Teile Norditaliens. Regional können dabei bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen, wodurch lokale Überschwemmungen und Überflutungen nicht ausgeschlossen sind.

Starkregen an Adriaküste und auf dem Balkan

Am Sonntag verlagert sich das Unwetter weiter ostwärts. Dann geraten vor allem die Adriaküste sowie Teile des Balkans in den Einflussbereich des Tiefs. Auch dort sind kräftige Regenfälle, Gewitter und damit einhergehende Unwettergefahren möglich, etwa durch überflutete Straßen und kurzzeitige Verkehrsbehinderungen.

Spanien im Wetter-Kontrast

Deutlich freundlicher präsentiert sich das Wetter dagegen in anderen Regionen Südeuropas. In Spanien sorgt ein Hochdruckgebiet am Wochenende für viel Sonne und überwiegend stabile Verhältnisse. Besonders im Süden des Landes steigen die Temperaturen deutlich an: Am Sonntag sind dort Höchstwerte von bis zu 28 Grad möglich. Damit steht Spanien im Gegensatz zu vielen anderen Teilen Europas nicht im Zeichen von Winter-Comeback und Unwettergefahr, sondern von frühsommerlich warmem Wetter.

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