Wetter an Christi Himmelfahrt: Zwischen Frost und Hitze | Weather.com
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Zwischen Frost und Hitze: Wetter-Daten zeigen, wie extrem der Mai sein kann

Vom Hitzerekord in Hamburg bis zum Schneechaos in Thüringen – Wetter-Daten zeigen, wie extrem der Mai werden kann.

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30 Grad oder doch ein halber Meter Schnee? Der Mai in Deutschland ist alles andere als berechenbar. Der Mai gilt zwar als „Wonnemonat“, doch ein Blick in die Wetter-Daten verrät, dass dieser Monat eine dramatische Bandbreite besitzt. Besonders der Feiertag Christi Himmelfahrt hat in der Geschichte schon für so manche Überraschung gesorgt.

Hitze-Alarm in Dresden

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es an Christi Himmelfahrt, der auch als Vatertag oder Herrentag bekannt ist, sehr heiß werden kann. Dresden hält hier den Rekord. Am 20. Mai 1993 wurden dort 31,5 Grad gemessen. Zugegeben, es war ein spätes Christi Himmelfahrt, aber das Datum ist an Ostern gebunden und das ändert sich jedes Jahr.

Frost-Schock auf der Alb

Doch es geht auch kann auch ganz anders: Wer am 4. Mai 1967 in Münsingen-Apfelstetten auf der Schwäbischen Alb unterwegs war, brauchte keinen Sonnenschutz, sondern eine dicke Winterjacke. Mit -5,6 Grad markierte dieser den Negativ-Rekord des Feiertags außerhalb der Bergstationen.

Weiße Überraschungen

Es kann auch ziemlich nass werden, wie das historische Regenereignis im Jahr 1990 zeigt. In Weissach/Strudelbach regnete es am 24. Mai unglaubliche 69,2 Liter Regen pro Quadratmeter. Wer sich da auf einen sonnigen Feiertag gefreut hab, wurde bitter enttäuscht.

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Noch extremer wird es, wenn wir auf das Jahr 1970 blicken. Während man im Mai eigentlich Blumen, Blätter und Sonnenschein erwartet, versank der Gehlberg in Thüringen, zwischen Suhl und Ilmenau im Schnee. Am 7. Mai wurden 45 Zentimeter Neuschnee gemeldet.

Kälter als im Winter – 36 Grad in Hamburg?

Schaut man sich den gesamten Monat Mai an wird es noch extremer. Das absolute Minimum unter 850 Metern hält Oberstdorf. Am 8. Mai 1957 fiel das Thermometer auf -10,9 Grad ab.

Der absolut nasseste Tag ist in Bayern zu finden. In Kaufering sind am 18. Mai 2002 wurden 168.5 Liter Wasser auf den Quadratmeter gefallen.

Und der heißeste Maitag seit Beginn der Aufzeichnungen ist eine echte Überraschung: Am 23. Mai 1922 meldet Hamburg-Bergdorf 36,6 Grad. Aber am 24. Mai 1922 hat Löningen, zwischen Meppen und Bremen mit 36,5 Grad den zweithöchsten Mai-Wert der Messgeschichte verzeichnet. Auch in den 1920er-Jahren gab es wohl schon frühe Hitzewellen.

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