Forscher warnen vor extremer Waldbrandgefahr | Weather.com
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Forscher warnen vor extremer Waldbrandgefahr in diesem Jahr

Wissenschaftler sind alarmiert: 2026 gab es von Januar bis April so viele Waldbrände wie nie zuvor. Dabei steht in vielen Ländern die Brandsaison erst noch bevor.

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Es ist ein absoluter Negativ-Rekord. Von Januar bis April sind weltweit bisher mehr als 150 Millionen Hektar verbrannt. Das sind 20 Prozent mehr als beim bisherigen Rekord, teilte die Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) mit.

„Obwohl die weltweite Brandsaison in vielen Teilen der Erde erst noch bevorsteht, deutet dieser rasante Start in Kombination mit dem prognostizierten El Niño auf ein besonders verheerendes Jahr hin“, sagte Theodore Keeping, Experte für Waldbrände am Imperial College London und Mitglied der WWA. Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr „sehr früh begonnen“.

Dürre löst Savannenbrände aus

In Afrika sind in diesem Jahr WWA zufolge bereits 85 Millionen Hektar verbrannt, 23 Prozent mehr als beim bisherigen Höchststand. Die Ursache seien rasche Wechsel von extrem feuchten zu extrem trockenen Bedingungen, sagte Keeping. Starke Regenfälle hätten in der vorangegangenen Wachstumsperiode für mehr Gras gesorgt, das nun als Brennmaterial für die durch Dürre und Hitze ausgelösten Savannenbrände diene.

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In Asien fielen den Flammen bislang 44 Millionen Hektar zum Opfer, fast 40 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2014. Zu den am stärksten betroffenen Ländern zählten Indien, Myanmar, Thailand, Laos und China.

El Niño erhöht die Gefahr von Wetterextremen

Und es könnte in diesem Jahr noch sehr viel schlimmer kommen. Die Wahrscheinlichkeit verheerender extremer Brände, so Keeping, könnte „die höchste sein, die wir in der jüngeren Geschichte erlebt haben, sollte sich tatsächlich ein starker El Niño entwickeln“.

El Niño ist ein natürlich auftretendes Wetterphänomen. Dabei erwärmt sich die Wasseroberfläche im Pazifik, was zu weltweiten Veränderungen von Wind, Luftdruck und Niederschlägen führt. In der Folge steigt das Risiko für Wetterextreme. 2023 und 2024 trug El Niño dazu bei, dass diese beiden Jahre global die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren.

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