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Sturmstraßen wandern – Folgen für USA und Europa

6. Februar 2026

Durch die Erderwärmung verschieben sich Sturmstraßen im Nordpazifik schneller als erwartet nach Norden. Eine Studie in der Fachzeitschrift „Nature“ zeigt, dass sich die Wintersturmbahnen seit den 1970er-Jahren um etwa 0,067 Grad Breite pro Jahr verlagern. Diese Entwicklung bringt mehr Wärme und Feuchtigkeit in die Arktis, was das Eis dort schneller schmelzen lässt. Gleichzeitig könnten Regionen wie die Westküste der USA trockener werden, was zu Wasserknappheit und Waldbränden führen kann.

Auch Europa könnte indirekt betroffen sein. Die Erwärmung der Arktis stört globale Atmosphärenmuster und beeinflusst den Nordatlantik. Dies könnte zu extremeren Wetterereignissen wie Starkwind und ungewöhnlichen Regenfällen führen. Experten betonen jedoch, dass der Effekt für Europa weniger dramatisch ist als für Alaska oder Kalifornien. Dennoch zeigt die Studie, wie stark der Klimawandel globale Sturmsysteme verändert.