Bukarest: Straßenhunde beißen Joggerin zu Tode | Weather.com
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Bukarest: Straßenhunde beißen Joggerin zu Tode

TSUPIVKA, UKRAINE - OCTOBER 25, 2022 - Stray dogs are seen on the street after the shelling of Russian troops in Tsupivka village in the north of Kharkiv Region, northeastern Ukraine. (Photo credit should read Vyacheslav Madiyevskyy / Ukrinform/Future Publishing via Getty Images)
In rumänischen Städten gibt es ein großes Straßenhunde-Problem. Diese bissen am Samstag eine Joggerin in einem Park zu Tode. (Symbolbild)
(Vyacheslav Madiyevskyy / Ukrinform/Future Publishing via Getty Images)

Straßenhunde haben in einem Ausflugsgebiet am Rande von Bukarest eine Frau beim Joggen angegriffen und zu Tode gebissen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf die Polizei. Der tragische Vorfall, der sich am Samstag ereignete, erschütterte die rumänische Öffentlichkeit.

J​oggerin schon einmal von Straßenhunden schwer verletzt

Die 43-jährige Biologin und Ingenieurin war einem Bericht zufolge schon einmal von Straßenhunden angegriffen und schwer verletzt worden. Und zwar im vergangenen April im selben Gebiet am Morii-Stausee im 6. Bukarester Stadtbezirk. Das schrieb die Facebook-Plattform "Coruptia ucide" (Korruption tötet) am Samstagabend.

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Nachrufe beschrieben die Frau als natur- und tierliebend und sportlich. Sie war demnach aktive Bergsteigerin und engagierte sich in verschiedenen Umwelt- und Naturschutz-Initiativen. Sie arbeitete auch als Expertin für das Umweltdezernat der Stadt Bukarest. Den Angaben zufolge hinterlässt sie ein Kind.

S​chockierend hohe Anzahl an wilden Rudeln

Streunende Hunde stellen in rumänischen Städten seit Jahrzehnten ein Problem dar. Abertausende Tiere leben in Rudeln zusammen, die ihre Reviere aggressiv verteidigen. Immer wieder werden Menschen gebissen. Für großes Aufsehen sorgte, als im Jahr 2013 ein vierjähriger Junge von Straßenhunden getötet wurde.

B​ehörden sind machtlos

Rumäniens Behörden kämpfen bislang eher erfolglos gegen das Problem. Sterilisierungskampagnen, die Unterbringung in heillos überfüllten Tierheimen und gelegentliche Tötungen von streunenden Tieren vermochten die Lage bislang nicht wesentlich zu verbessern.

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