Indien: Drei Gepardenjunge gestorben | Weather.com
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Hitzewelle mit 47 Grad in Indien: Drei Gepardenjunge gestorben

Ein Gepard in einem Käfig

Inmitten einer Hitzewelle in Indien sind drei Gepardenjunge gestorben. Das erste der Tiere starb nach Angaben von Waldbehördenvertretern am Dienstag im Kuno-Nationalpark im indischen Staat Madhya Pradesh. Daraufhin seien das Muttertier und drei weitere Junge von Tierärzten beobachtet worden. Am Donnerstag seien aber zwei weitere gestorben. Die Kleinen seien unterernährt gewesen und hätten stark an Flüssigkeitsmangel gelitten. Das noch überlebende Junge wurde in einer Einrichtung behandelt.

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Die Todesursache wurde von Behördenseite zunächst nicht genannt. Allerdings wird vermutet, dass die Hitzewelle die jungen Tiere geschwächt hat. Am Donnerstag wurden in der Gegend 47 Grad Celsius erreicht.

Die Jungen gehörten zu einem Muttertier, das im vergangenen Jahr von Afrika nach Indien gebracht wurde. Insgesamt flog Indien 20 Geparden aus Namibia und Südafrika ein, um die Tierart wieder einzuführen. 1952 starben Geparden in Indien wegen Jagd und Verlust ihres Lebensraums aus. Die Überlebensrate von Gepardenjungen in freier Wildbahn und in Gefangenschaft ist Experten zufolge niedrig. Von den 20 nach Indien gebrachten ausgewachsenen Geparden sind bereits drei gestorben.

Geparden sind die schnellsten Landtiere. Weltweit soll es weniger als 7000 ausgewachsene Exemplare in freier Wildbahn geben. Ihr Lebensraum beschränkt sich auf weniger als neun Prozent ihrer ursprünglichen Fläche. Dazu haben die Zunahme der Weltbevölkerung und der Klimawandel beigetragen.

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