Haie attackieren Katamaran: Weltumsegler aus Korallenmeer gerettet | Weather.com
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Haie attackieren Katamaran: Weltumsegler aus Korallenmeer gerettet

Australische Seeretter haben dieses Foto aufgenommen, auf dem der aufblasbare Katamaran der drei Abenteurer zu sehen ist. Nach Angriffen mehrerer Haie, sank das Schiff teilweise (Australian Maritime Safety Authority via AP)

In this photo provided by the Australian Maritime Safety Authority, a partially submerged catamaran is shown during a rescue of 3 sailors in the Coral Sea, Wednesday, Sept. 6, 2023. Three sailors from Russia and France were rescued on Wednesday after the inflatable catamaran they were trying to navigate from Vanuatu to Australia came under attack from sharks, authorities said. (Australian Maritime Safety Authority via AP)
Australische Seeretter haben dieses Foto aufgenommen, auf dem der aufblasbare Katamaran der drei Abenteurer zu sehen ist. Nach Angriffen mehrerer Haie, sank das Schiff teilweise
(Australian Maritime Safety Authority via AP)

Nach Haiangriffen auf ihren Katamaran sind drei Weltumsegler im Korallenmeer auf dem Weg von Vanuatu nach Australien mit einem Schrecken davongekommen. Eine große Zahl kleiner Haie hatte die aufblasbaren Rümpfe des neun Meter langen Boots attackiert und dieses so beinahe zum Sinken gebracht.

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Einer der Weltumsegler, der Russe Stanislaw Berjoskin, sagte, er und seine Mitreisenden, ein Franzose und ein weiterer Russe, hätten sich zwar auf Haie vorbereitet, aber nicht in dem Umfang. "Da waren viele. Vielleicht 20, vielleicht 30, vielleicht mehr", sagte er dem australischen Fernsehsender 7News. Berjoskin vermutete, dass die Haie das Boot mit einem Wal verwechselten.

Haie sprangen aus dem Wasser

Bei den Tieren, die den Katamaran angriffen, handelte es sich ersten Erkenntnissen zufolge um Zigarrenhaie. Diese gelten als für den Menschen ungefährlich. Sie werden nur zwischen etwa 42 und 56 Zentimetern lang und sind nach den lochförmigen Bissspuren benannt, die sie in ihrer Beute hinterlassen.

Gegen die zudringlichen Tiere half auch nicht das doppellagige Material, mit dem die Rümpfe geschützt waren. Einige der Haie seien nämlich aus dem Wasser gesprungen und hätten oberhalb der Verstärkung zugebissen, sagte Berjoskin.

Abenteurer retteten sich mit Leuchtrakete

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Das Leben rettete den Seglern die zündende Idee, in ihrer Notlage etwa 835 Kilometer südöstlich der australischen Küstenstadt Cairns am Great Barrier Reef, eine Leuchtrakete abzufeuern - zu dieser Einschätzung gelangte Joe Zeller von der australischen Behörde für Meeressicherheit, die den Rettungseinsatz koordinierte, im Gespräch mit dem australischen Rundfunksender ABC.

So sei es möglich gewesen, den genauen Standort zu bestimmen und die geeigneteste und schnellstmögliche Rettungsaktion in die Wege zu leiten. Deutlich wurde die Notlage, in der sich das Trio befunden hatte, auf Luftaufnahmen, auf denen die schweren Schäden an dem Boot erkennbar waren. Es befand sich fast unter Wasser. Der vordere Teil eines Rumpfes fehlte vollständig.

Die Abenteurer erreichten am Donnerstag an Bord eines unter der Flagge Panamas fahrenden Frachtschiffs den Hafen von Mooloolaba an der Sunshine Coast nördlich von Brisbane, der Hauptstadt Queenslands. Aufgebrochen waren Berjoskin, sein Landsmann Jewgeni Kowalewsky und der Franzose Vincent Thomas Garate am 1. Juli 2021 in St. Petersburg.

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