Blinde Kegelrobbe bringt Neugeborenes zur Welt – und kümmert sich rührend | Weather.com
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Blinde Kegelrobbe bringt Neugeborenes zur Welt – und kümmert sich rührend

Eine Kegelrobbe und ihr Junges liegen zusammen am Strand (Symbolbild) (Getty Images)
Eine Kegelrobbe und ihr Junges liegen zusammen am Strand (Symbolbild)
(Getty Images)

Eine blinde Kegelrobbe namens Georgie hat in einem Zoo im US-Bundesstaat Illinois ein Junges zur Welt gebracht. Die elfjährige Robbendame kümmere sich "sehr aufmerksam" um ihren Nachwuchs, teilte der Zoo Brookfield im Großraum Chicago am Freitag mit. Georgie war vor mehr als einem Jahrzehnt auf einer Insel des US-Bundesstaats Maine angespült worden.

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Ihr männlicher Nachwuchs wurde am 17. Februar geboren - und brachte gleich stolze 15,9 Kilogramm auf die Waage. In der kurzen Zeit seit seiner Geburt hat er bereits 6,8 Kilogramm zugelegt - dank der reichhaltigen Milch seiner Mutter. Der Kleine übe bereits fleißig das Schwimmen in einem Becken des Tierparks, hieß es.

Georgie kümmert sich gut um ihr Junges

Nachdem Georgie im Jahr 2013 auf einer Insel in Georgetown in der Nähe des Atlantiks gefunden wurde, entschied die US-Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA, dass das Tier nicht zurück in die Wildnis entlassen werden könne. Seit 2020 lebt Georgie im Zoo Brookfield.

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Mark Gonka, der Zuständige des Zoos für die Pflege und den Schutz von Meeressäugern, beschrieb, dass der Verlust des Augenlichts die Fähigkeit der Kegelrobbe, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern, nicht beeinflusst habe. "Kegelrobben haben einen ausgeprägten Geruchssinn und ein Repertoire an Lautäußerungen. Georgie ist in der Lage, ihr Jungtier anhand seines ausgeprägten Geruchs und seiner Rufe zu orten", sagte er.

Zoo Brookfield schüzt Findelrobben

Auch der Vater des Jungtiers ist ein Findelkind. Der 23-jährige Kiinaq strandete im Alter von wenigen Monaten ebenfalls - und wurde als unfähig eingestuft, allein in der Natur zu leben.

Der Zoo Brookfield teilte mit, dass das Junge von zwei ehemaligen Wildtieren abstamme, sei gut für die genetische Vielfalt der Kegelrobben-Population in nordamerikanischen Zoos und Aquarien. In der Gefangenschaft sind die Tiere zumindest vor einigen Gefahren sicher, die ihnen in freier Wildbahn drohen. Dort verfangen sie sich häufig in Fischernetzen, werden illegal bejagt, sind von chemischer Kontamination und dem Klimawandel bedroht, wie der Zoo mitteilte.

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