Polizei tötete 211 Tiere im Jahr - meist Füchse und Waschbären | Weather.com
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Polizei tötete 211 Tiere im Jahr - meist Füchse und Waschbären

ARCHIV - 30.07.2021, Niedersachsen, Werlte: Ein toter junger Fuchs liegt angefahren am Straflenrand.  (zu dpa: ´Polizei tˆtete 211 Tiere im Jahr - meist F¸chse und Waschb‰renª) Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Um angefahrene Tiere nicht qualvoll verenden zu lassen, müssen Polizisten diese oftmals erschießen, wenn Jäger oder Tierärzte nicht schnell zur Stelle sein können
(Sina Schuldt/dpa )

211 verletzte oder kranke Tiere sind im vergangenen Jahr von Berliner Polizisten erschossen worden. Getötet wurden vor allem Füchse (109) und Waschbären (74), wie Senat und Polizei auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak antworteten. Es folgen in der Statistik Rehe (12), Wildschweine (5), Hunde (4) und Katzen (3). Dazu kamen zwei Dachse, ein Marder und ein Damwild.

W​enn Ämter, Jäger und Ärzte nicht schnell reagieren können, muss Polizei ran

Verletzte, kranke oder altersschwache Tiere würden der Polizei aus der Bevölkerung gemeldet. Auch bei der Aufnahme von Verkehrsunfällen könnten verletzte Tiere entdeckt werden. 

Die Polizei betonte, verantwortlich für die Versorgung kranker oder verletzter Tiere seien die Besitzer und bei Wildtieren die Bezirksämter, Forstämter oder Jagdgenossenschaften. Wenn diese Menschen oder Behörden nicht schnell genug etwas unternehmen könnten, sei die Polizei zuständig für "unaufschiebbare gefahrenabwehrende Maßnahmen". 

Kranke oder verletzte Tiere zu töten, liege an sich in der Verantwortung von Amtstierärzten, Forstbeamten oder Stadtjägern. Diese würden nach dem Auffinden eines Tieres informiert, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Sollten sie aber nicht erreichbar sein, könne die Polizei ein schwer verletztes Tier töten, um es nicht qualvoll verenden zu lassen. 

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