Beißende Nosferatu-Spinne in ganz Deutschland verbreitet | Weather.com
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Neue Studie: Beißende Nosferatu-Spinne in ganz Deutschland verbreitet

HANDOUT - 30.08.2022, Stuttgart: Das undatierte Handout zeigt eine Nosferatu-Spinne auf einem Holzblock. Auch in Nordrhein-Westfalen ist die ´Zoropsis spinimanaª inzwischen angekommen. (Zu dpa: ´Nosferatu-Spinne ist l‰ngst in NRW angekommenª) Foto: Robert Pfeifle/Nabu/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollst‰ndiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Die Nosferatu-Spinne stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.

Sie ist eine der wenigen Spinnen, deren Zähne die menschliche Haut durchdringen können: Ein Biss der Nosferatu-Spinne schmerzt ähnlich intensiv wie ein Wespenstich. Seit 2005 hat sie sich in Deutschland rasant verbreitet.

U​nd das weiter, als bisher vermutet: Mithilfe eines bundesweiten Meldeportals sei festgestellt worden, dass die Spinne schon 2022 fast im gesamten Land verbreitet war, schreibt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Nur in Mecklenburg-Vorpommern war sie demnach noch eher selten.

Ihr Territorium sei mehr als 2,3 Mal so groß wie gedacht, berichten Alexander Wirth und Gaby Schulemann-Maier von Nabu-naturgucker in der Fachzeitschrift "Frontiers in Arachnid Science". "Inzwischen dürften sich diese Spinnen noch stärker weiterverbreitet haben", wird Schulemann-Maier in einer Nabu-Mitteilung zitiert.

S​eit 2005 rasant verbreitet

Die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) ist eine der größten Spinnen in Deutschland und eine der wenigen, deren Biss die menschliche Haut durchdringen kann. Die Symptome eines Bisses werden als vergleichbar mit denen eines Wespenstichs beschrieben. Die Spinne beiße aber nur sehr selten, bei direkter Bedrohung.

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Laut Nabu erreicht die Spinne eine Körperlänge von bis zu zwei Zentimetern und eine Beinspannweite von etwa fünf Zentimetern. Erwachsene Tiere und Jungspinnen kommen das ganze Jahr über in Deutschland vor. Den Winter verbringen sie demnach in Gebäuden wie Wohnhäusern oder Garagen. Sie ernähren sich von Fliegen, Faltern und anderen Spinnen, die mitunter größer sein können als sie selbst.

Die aus dem Mittelmeerraum stammende Spinne sei 2005 das erste Mal in Deutschland gesehen worden, hieß es vom Nabu. Seitdem habe sie sich rasant verbreitet. Ihren Namen trägt sie, weil man angeblich auf ihrem Körper das Gesicht des Vampirs Nosferatu aus dem Stummfilm von 1922 erkennen kann.

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