Ein Wal auf großer Fahrt in der Schweiz | Weather.com
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Ein Wal auf großer Fahrt in der Schweiz

Ein Loch in der Museumsfassade, ein Wal auf Tour – warum das Freiburger Präparat noch zwei Jahre in einer Holzkiste bleiben muss.

25.08.2026, Schweiz, Freiburg (Fribourg): Der präparierte Wal des Naturhistorischen Museums Freiburg (MHNF), ein elf Meter langer und 1.650 Kilogramm schwerer Nordkaper, wird auf einem Anhänger vom derzeitigen Museumsstandort zum ehemaligen Arsenal an der Route des Arsenaux transportiert (Aufnahme mit einer Drohne). Das Exemplar wird bis zu seiner Integration in die neue Dauerausstellung in einer maßgefertigten, klimatisierten Holzkiste aufbewahrt. Die Eröffnung des neuen Museums ist für Ende 2028 vorgesehen. Foto: Anthony Anex/KEYSTONE/dpa
25.08.2026, Schweiz, Freiburg (Fribourg): Der präparierte Wal des Naturhistorischen Museums Freiburg (MHNF), ein elf Meter langer und 1.650 Kilogramm schwerer Nordkaper, wird auf einem Anhänger vom derzeitigen Museumsstandort zum ehemaligen Arsenal an der Route des Arsenaux transportiert (Aufnahme mit einer Drohne). Das Exemplar wird bis zu seiner Integration in die neue Dauerausstellung in einer maßgefertigten, klimatisierten Holzkiste aufbewahrt. Die Eröffnung des neuen Museums ist für Ende 2028 vorgesehen.
(Foto: Anthony Anex/KEYSTONE/dpa )

Ein elf Meter langer Wal ist durch die Schweizer Stadt Freiburg (Fribourg) kutschiert worden. Es handelt sich natürlich nicht um ein lebendiges Tier, sondern ein 170 Jahre altes Präparat aus dem Naturhistorischen Museum.

Das 1.650 Kilogramm schwere Tier wurde an den neuen Standort des Museums gebracht, muss dort aber noch zwei Jahre in einer speziellen Holzkiste ausharren. Das Museum wird dort erst 2028 neu eröffnet. Um den riesigen Wal aus dem alten Haus zu bekommen, wurde eigens ein Loch in die Fassade gestemmt.

Was ein Konkurs mit dem Freiburger Wal zu tun hat

Der junge Seiwal war 1852 in Le Havre in Frankreich gestrandet und dort nach Angaben des Museums mit einer damals experimentellen Methode einbalsamiert worden. Er wurde nach Angaben des Museums dann rund 30 Jahre lang auf einem Pferdewagen quer durch Europa gezogen und als Attraktion gezeigt.

Bei einem Besuch in Freiburg in der Schweiz machte der Besitzer aber 1881 Konkurs, floh vor seinen Gläubigern und ward nicht mehr gesehen. Zurück blieben der Wal und andere Ausstellungstücke, die die Stadt schließlich kaufte und dem Museum übergab.

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