Kinderspielzeug ist Todesursache Nummer 1 von Seevögeln | Weather.com
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Todesursache Nummer eins von Seevögeln ist ein beliebtes Kinderspielzeug

NUR ZUM TEXT ´Ballons sind Todesursache Nummer eins für Seevögel
Weichplastik wie Luftballon sind besonders verhängnisvoll für Seevögel.
(Lauren Roman)

Die Todesrate von Seevögeln steigt, je mehr Plastik sie fressen. Kein Wunder. Forscher haben nun untersucht, welche Kunststoffart besonders gefährlich für die Tiere sind.

Wie Lauren Roman, Doktorandin am Meeresinstitut (IMAS) der University of Tasmania in einer Studie herausfand, vertilgen Seevögel zwar vor allem Hartplastik – doch überproportional häufig sterben sie an weichem Kunststoff wie Luftballons. Die Forschungsergebnisse erschienen jetzt in dem Fachblatt „Scientific Reports“.

Häufigste Todesursache ist Verstopfung

Die Daten zeigen, dass ein Seevogel, der ein einzelnes Stück Plastik einnimmt, ein 20-prozentiges Sterberisiko hat, bei neun Artikeln steigt es auf 50 Prozent und bei 93 Artikeln auf 100 Prozent.

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„Unter den Vögeln, die wir untersuchten, war die häufigste Todesursache die Verstopfung des Magen-Darm-Traktes“, sagte Lauren Roman. Danach kämen Infektionen oder andere Komplikationen, die im Zusammenhang mit Darmverschluss auftreten.

Jeder fünfte Vogel, der Ballonstücke frisst, stirbt

Obwohl weiche Kunststoffe nur fünf Prozent der aufgenommenen Gegenstände ausmachten, waren sie für mehr als 40 Prozent der untersuchten Todesfälle verantwortlich. „Luftballons oder Ballonfragmente waren die Meeresabfälle, die am häufigsten zum Tod führen. Sie töteten fast jeden fünften der Seevögel, die sie gefressen hatte“, erläutert Roman.

NUR ZUM TEXT ´Ballons sind Todesursache Nummer eins für Seevögel
Auch Geschenkschnur kann fatale Folgen haben - wie hier für diesen Albatross.
(Todd Burrows)

"Schon ein einziges Plastikteil kann tödlich sein"

Während harte Plastikfragmente offenbar schnell den Darm passieren können, sorgen weiche Kunststoffe für Verstopfungen, die schließlich zum Tod führen können. Was sich jetzt bei den Seevögeln zeigte, hatten zuvor auch schon ähnliche Forschungen bei Meeresschildkröten ergeben.

Lauren Roman wies darauf hin, dass alle Kunststoffe eine tödliche Bedrohung für Seevögel darstellen, nicht nur Ballons. So sei Hartplastik immer noch für mehr als die Hälfte der Todesfälle verantwortlich gewesen. „Schon ein einziges Plastikteil kann tödlich sein“, betonte Roman. Sie appellierte, dass Meeresabfälle und insbesondere Ballons reduziert und aus dem Meer gefischt werden müssten.

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