Wolken steigen durch Hitze immer höher | Weather.com
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Hitze ordnet Himmel neu: Wolken steigen immer höher

Es gibt Wolken in unterschiedlichen Wolkenstockwerken. Aber was passiert, wenn es wärmer wird?

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Es gibt unterschiedliche Wolken in unterschiedlichen Höhen. Aber was passiert, wenn es wärmer wird? Passen die Wolken dann noch auf ihre angestammten Plätze? Und was haben Gewitter damit zu tun?

Wolken steigen immer höher

Auch Wolken reagieren auf die Temperatur. Ist die Luftmasse wärmer als früher, dann setzt Vereisung in den Wolken weiter oben ein und auch die Wolkenuntergrenzen verändern sich.

Es gibt grundsätzlich drei Wolkenstockwerke: Das tiefe, das mittlere und das obere Wolkenstockwerk. In Deutschland und auch weltweit gibt es dazu Vorschriften. Früher, als noch viel Augenbeobachtung gemacht wurde und das Wetter penibel in Wettermeldebögen notiert worden ist, gab es feste Grenzen für Wolken.

Warum Schäfchenwolken immer höher wandern

Ein Cumulus, die gemeine Schäfchenwolke gehört per Definition ins tiefe Wolkenstockwerk. Damit darf die Untergrenze maximal 2500m hoch sein. Und jetzt kommt das Problem: Erreicht jetzt eine Luftmasse aus der Sahara Deutschland, dann bilden sich Cumulus-Wolken vielleicht erst bei 3000 Metern, so wie in der Wüste auch.

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Doch das ist eigentlich nicht vorgesehen, weshalb es früher zu Verschlüsselungsfehlern und Korrekturen gekommen ist, wenn die Wolken aus dem Raster gefallen sind.

WMO: Überlappungen zwischen den Wolkenstockwerken

Heute ist man da zwangsweise nicht mehr so streng. Die WMO (Weltorganisation für Meteorologie) empfiehlt sogar Überlappungen zwischen den Wolkenstockwerken zuzulassen. Auch Stratocumulus-, Altocumulus- oder Altostratus-Wolken hatten ähnliche Probleme wie der Cumulus.

In Ländern mit unterschiedlichen Klimazonen längst bekannt

In Amerika ist das Problem aufgrund der verschiedenen Klimazonen schon länger bekannt. In Alaska herrschen andere Bedingungen als in Florida und da gibt es unterschiedliche Empfehlungen für arktische, gemäßigte und tropische Gebiete.

Auch bei uns beobachten wir immer häufiger eher subtropische Bedingungen im Sommer und Wolken in einer Höhe, die vor 30 Jahren noch alle Wetterbeobachter ins Stauen versetzt hätte. Aber wie an Temperaturen um die 40 Grad gewöhnen wir uns auch an höhere Wolken – schließlich haben wir keine Wahl.

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