Ein Sonnensturm nähert sich: Hier kann man jetzt Polarlichter sehen | The Weather Channel
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Ein Sonnensturm nähert sich: Hier kann man jetzt Polarlichter sehen

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Polarlichter, auch bekannt als Nordlichter (Aurora borealis), ließen am 16.01.2018 am Gullfoss Wasserfall (Island) den Nachthimmel in grünem Licht erstrahlen.
(Owen Humphreys/PA Wire/dpa)

Wer immer schon mal Polarlichter sehen wollte und gerade zufällig in Alaska, im Norden der Vereinigten Staaten, in den US-Bundesstaaten Iowa und Illinois oder in der Antarktis weilt, der sollte jetzt seine Kamera bereithalten.Denn für die kommenden Tage sind Nordlichter prognostiziert, die, bedingt durch Löcher in der Korona der Sonne, durch geomagnetische Stürme entstehen. Koronale Löcher sind Bereiche in der Sonnenkorona, bei denen die Sonne ihr Magnetfeld öffnet. Dadurch kann Sonnenwind entkommen.

So entstehen Polarlichter

Wenn die Sonne elektrisch geladene Teilchen als Sonnenwind ausstößt, dann entstehen Polarlichter, sobald die Teilchen auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen.Denn dadurch werden die Luftmoleküle zum Leuchten animiert. Von Polarlichtern spricht man, weil die elektrisch aufgeladenen Teilchen hin zu den magnetischen Polen der Erde geleitet werden.

Es wird ein moderater Sturm

Wie die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der USA berichtet, wurde ein Sonnensturm vom Level G2 für den 11. September vorhergesagt. Das bedeutet, dass es sich um einen moderaten Sturm handelt, denn die Skale reicht bis zum Wert G5.Wenn ein Loch in der Korona Richtung Erde zeigt, dann bewegen sich die Sonnenstürme auf uns zu. Laut dem British Met Office ist genau dies jetzt der Fall. In den kommenden Tagen sollen die Stürme demnach Geschwindigkeiten von bis zu 600 Kilometern pro Sekunde erreichen.Die meisten von uns werden jedoch leider nichts von dem Spektakel mitbekommen, den der Strom wird, den Prognosen nach, wohl nur kurz und nur in den oben genannten Regionen zu sehen sein.

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